15 Jahre gelebte Freundschaft zwischen Einsiedeln und Echternach & Moselle

lunes, 8 de junio de 2026

Christian Grätzer

15 Jahre gelebte Freundschaft zwischen Einsiedeln und Echternach & Moselle

Seit fünfzehn Jahren verbindet den Rotary Club Einsiedeln und den Rotary Club Echternach & Moselle aus Luxemburg eine lebendige Freundschaft, geprägt von gegenseitigem Austausch, gemeinsamen Projekten und beständigem Engagement für soziale und humanitäre Anliegen. Ende des letzten Jahres trafen sich die Mitglieder beider Clubs im elsässischen Bergheim, um das Jubiläum dieser Partnerschaft feierlich zu begehen. Dies ein Treffen, das die tiefe Verbundenheit und den rotarischen Geist beider Clubs eindrücklich widerspiegelte.

Was 2010 als Idee eines internationalen Austauschs begann, ist heute ein stabiler Pfeiler der gemeinsamer Werte Verständnis, Frieden und Bildung. Über die Jahre haben sich daraus zahlreiche lokale, regionale und internationale Projekte entwickelt, die einerseits durch Eigenleistungen und andererseits durch Spenden realisiert werden konnten. Besonders erfolgreich ist die Zusammenarbeit beim Kinderhilfswerk Ashia in Kamerun, das von Katja und Felix Bruhin aus Unteriberg gegründet wurde. Seit 2017 begleiten die beiden Rotary Clubs dieses Werk kontinuierlich und unterstützen es mit Spenden und Know-How. Mit den Geldern konnten unter anderem Brunnen für sauberes Trinkwasser, Kindergärten und Schulhäuser in Kamerun gebaut werden.

Auszeichnung für aussergewöhnliches Engagement

Im Rahmen der Jubiläumsfeier wurde Katja Bruhin für ihren unermüdlichen Einsatz für Ashia mit der Paul Harris Fellow Medaille geehrt, da sie sich mit ihren Projekten und ihrem Engagement in Kamerun in besonderer Weise den rotarischen Idealen verpflichtet zeigte. Die Präsidenten beider Clubs, Laurent Barnich (RC Echternach & Moselle) und Roland Leimbacher (RC Einsiedeln), überreichten Katja Bruhin die Medaille persönlich.

Sichtlich bewegt nahm Katja Bruhin die Ehrung entgegen. Sie betonte, dass der Erfolg ihres Hilfswerks dem Zusammenspiel vieler Hände zu verdanken sei – nicht zuletzt ihrem Ehemann Felix und Schwester Bertha aus dem kamerunischen Gobo, die seit Jahren vor Ort Kinder betreut. Schwester Bertha war die Reise zur Jubiläumsfeier eine Premiere, da diese Reise ihren ersten Aufenthalt ausserhalb Kameruns darstellte und sie gar zum ersten Mal mit Schnee in Kontakt kam.

Blick in die Zukunft

Im Bewusstsein dieser langjährigen Freundschaft und der erfolgreichen gemeinsamen Projekte blicken die beiden Clubs mit Zuversicht in die Zukunft. Die nächste Generation hat die Verantwortung übernommen: Anne Nietlispach (RC Einsiedeln) und Hans-Peter Bohlen (RC Echternach & Moselle) führen das Engagement fort und planen bereits das nächste grosse Jubiläum in fünf Jahren. Rotary zeigt damit einmal mehr, wie Freundschaft über Grenzen hinweg wirkt – als Brücke zwischen Menschen, Kulturen und Generationen.