15 Jahre gelebte Freundschaft zwischen Einsiedeln und Echternach &
Moselle
Seit fünfzehn Jahren verbindet den Rotary Club Einsiedeln und den Rotary
Club Echternach & Moselle aus Luxemburg eine lebendige Freundschaft,
geprägt von gegenseitigem Austausch, gemeinsamen Projekten und beständigem
Engagement für soziale und humanitäre Anliegen. Ende des letzten Jahres trafen
sich die Mitglieder beider Clubs im elsässischen Bergheim, um das Jubiläum
dieser Partnerschaft feierlich zu begehen. Dies ein Treffen, das die tiefe
Verbundenheit und den rotarischen Geist beider Clubs eindrücklich widerspiegelte.
Was 2010 als Idee eines internationalen Austauschs begann, ist heute ein
stabiler Pfeiler der gemeinsamer Werte Verständnis, Frieden und Bildung. Über
die Jahre haben sich daraus zahlreiche lokale, regionale und internationale
Projekte entwickelt, die einerseits durch Eigenleistungen und andererseits
durch Spenden realisiert werden konnten. Besonders erfolgreich ist die
Zusammenarbeit beim Kinderhilfswerk Ashia in Kamerun, das von Katja und Felix Bruhin
aus Unteriberg gegründet wurde. Seit 2017 begleiten die beiden Rotary Clubs
dieses Werk kontinuierlich und unterstützen es mit Spenden und Know-How. Mit
den Geldern konnten unter anderem Brunnen für sauberes Trinkwasser,
Kindergärten und Schulhäuser in Kamerun gebaut werden.
Auszeichnung für aussergewöhnliches Engagement
Im Rahmen der Jubiläumsfeier wurde Katja Bruhin für ihren unermüdlichen
Einsatz für Ashia mit der Paul Harris Fellow Medaille geehrt, da sie sich mit
ihren Projekten und ihrem Engagement in Kamerun in besonderer Weise den
rotarischen Idealen verpflichtet zeigte. Die Präsidenten beider Clubs, Laurent
Barnich (RC Echternach & Moselle) und Roland Leimbacher (RC Einsiedeln),
überreichten Katja Bruhin die Medaille persönlich.
Sichtlich bewegt nahm Katja Bruhin die Ehrung entgegen. Sie betonte,
dass der Erfolg ihres Hilfswerks dem Zusammenspiel vieler Hände zu verdanken
sei – nicht zuletzt ihrem Ehemann Felix und Schwester Bertha aus dem
kamerunischen Gobo, die seit Jahren vor Ort Kinder betreut. Schwester Bertha
war die Reise zur Jubiläumsfeier eine Premiere, da diese Reise ihren ersten
Aufenthalt ausserhalb Kameruns darstellte und sie gar zum ersten Mal mit Schnee
in Kontakt kam.
Blick in die Zukunft
Im Bewusstsein dieser langjährigen Freundschaft und der erfolgreichen
gemeinsamen Projekte blicken die beiden Clubs mit Zuversicht in die Zukunft.
Die nächste Generation hat die Verantwortung übernommen: Anne Nietlispach (RC
Einsiedeln) und Hans-Peter Bohlen (RC Echternach & Moselle) führen das
Engagement fort und planen bereits das nächste grosse Jubiläum in fünf Jahren.
Rotary zeigt damit einmal mehr, wie Freundschaft über Grenzen hinweg wirkt –
als Brücke zwischen Menschen, Kulturen und Generationen.